women&work

Europas größter Karriere-Event für Frauen

women&work-#PowerTipp: Eigenlob stinkt nicht

Hinterlasse einen Kommentar

StolzIn unserer bundesweiten Befragung von über 3.000 Frauen sagten 95,2% von ihnen, dass „Anerkennung“ ein sehr wichtiges Kriterium seitens des Arbeitgebers sei. Auch in unseren „StudentSurveys“, die wir seit 2011 regelmäßig durchführen wird deutlich: Die Generation Y sieht „Anerkennung“ als eine sehr wichtige wertschätzende Handlung seitens des Arbeitgebers. Frauen und die Generation Y sind damit nicht alleine. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Lob und Anerkennung Glückshormone freisetzen und das Motivationszentrum im Gehirn aktivieren.

Doch was tun, wenn Lob und Anerkennung nicht von außen kommen oder kommen können? Sehr oft haben wir Mühe, unsere Motivation aufrecht zu erhalten, denn Lob und Anerkennung von KollegInnen oder Vorgesetzten im Arbeitskontext „belohnen“ letztlich – vermeintlich objektiv – ein von uns gezeigtes erfolgreiches Verhalten. Lob und Anerkennung von anderen ist damit für uns die stillschweigende Erlaubnis, dass wir auf unsere Leistung stolz sein dürfen.

Und mit Stolz haben wir oft ein Problem. Stolz ist nicht nur eine der sieben Totsünden. Auch in Deutschland hat „Stolz“ eine schwierige Historie. Die große Kunst ist es, den rassistisch geprägten „Nationalstolz“ und den „falschen Stolz“ abzugrenzen von dem Gefühl des stolz seins, etwas geleistet zu haben.

Und wir können stolz auf unsere Leistung sein – auch ohne Lob und Anerkennung von außen. Stolz zu sein auf eigene Leistungen, auf das Erreichen eines Ziels, auf das Überwinden unseres inneren Schweinehundes, auf eine neue Freundschaft oder einen erfolgreich gelösten Konflikt trägt entscheidend zu einem positiven Selbstwertgefühl bei. Und das macht uns unabhängig von Lob und Anerkennung anderer, denn wir werden an dieser Stelle selbstgenügsam.

Stolz auf sich selbst zu sein heißt auch, die eigene Leistung, das Erreichte wertzuschätzen. Daraus entstehen nicht nur ein positives Selbstwertgefühl, sondern auch eine innere Zufriedenheit und ein Gefühl der Selbstachtung. Positiver Stolz ist das Annehmen des eigenen Erfolgs, der eigenen Leistung. Wenn dabei nicht gleichzeitig der Erfolg und die Leistung anderer abgewertet werden, ist Stolz ein wichtiger Treiber für persönliches Wohlbefinden und Motivation.

Wenn Sie also an einem Tag niemand gelobt hat, dann nehmen Sie sich am Abend Zeit, innezuhalten und stolz auf sich zu sein. Und zur Belohnung klopfen Sie sich zusätzlich selbst mit der rechten Hand auf die linke Schulter.

Advertisements

Autor: Melanie Vogel - Futability®

Melanie Vogel, zweifache Innovationspreisträgerin, ist seit fast 20 Jahren passionierte Unternehmerin. Futability®, Innovation und Leadership sind ihre Kernthemen, die sie nicht nur als Dozentin an der Universität zu Köln unterrichtet, sondern auch in Vorträgen, Keynotes, Webinaren und Seminaren mit Unternehmern und Führungskräften teilt. Das von ihr entwickelte "Futability®-Konzept" ist ihre Antwort auf die VUCA-Welt – eine Welt dauerhafter und radikaler Veränderungen. Ihr mit dem NiBB Innovationspreis ausgezeichnetes Buch „Futability® - Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“ ist im Februar 2016 erschienen und kann online bestellt werden unter www.futability.com. Ihr zweites Buch „Raus aus dem Mikromanagement“ ist seit Februar 2017 unter www.mikro.management erhältlich. Melanie Vogel ist außerdem Initiatorin der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, der 2012 mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet wurde. www.melanie-vogel.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s