women&work

Europas größter Karriere-Event für Frauen

Achtsamkeit als Bewusstseins-Schulung

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Achtsamkeit

Angela Homfeld – mibalo.de

Wer regelmäßig seine Achtsamkeit schult, findet Klarheit und Gelassenheit. Wir haben im Durschnitt mehr als 50 Gedanken im Kopf in der Minute. Das schlimmste daran ist, dass uns dies noch nicht einmal bewusst ist. Häufig denken wir auch noch immer wieder das Gleiche. Meist sind es Dinge, die uns negativ beschäftigen. Negative Dinge bleiben nachweislich länger im Kopf verankert als Positive, der Fokus liegt in der Regel auf problemorientierte Gedanken.

Wir können nicht mehr abschalten und uns nur schwer auf den Augenblick im Hier und Jetzt wirklich konzentrieren. Wir  können auch irgendwann die Informationsflut nur noch schwer aufnehmen. Wir nehmen viele Dinge nicht mehr wahr. Insbesondere WhatsAPP, email und andere Möglichkeiten zur Nachrichtenübermittlung haben die Informationsflut in den letzten Jahren stark vergrößert, der wir jeden Tag aufs Neue ausgeliefert sind. Das Gedankenkarussel dreht sich mehr und mehr. Viele Menschen bekommen häufig Kopfschmerzen, weil der Kopf voll ist mit Informationen und Erledigungen. Diese Kopflastigkeit kann sich sozusagen „festsetzen“, insbesondere wenn der Wunsch nach Veränderung da ist. Man merkt, dass man die Momente nicht mehr geniessen kann. Man hat den Kontakt zum sogenannten „Bauchgefühl“ verloren oder kann/ will diesem Gefühl nicht vertrauen. Viele nehmen das „Bauchgefühl“ überhaupt nicht mehr wahr, aber es ist so wichtig bei vielen persönlichen und beruflichen Entscheidungsfindungen. Aber wie kommt man aus dieser Gedankenspirale heraus?

Achtsamkeitsmeditationen

Praktiziert man regelmäßig Achtsamkeitsmeditationen, kann man die Ruhe im Gehirn wieder antrainieren. Das funktioniert natürlich nicht sofort, sondern in kleinen Schritten – sowie man beispielsweise über mehrere Wochen für einen Halbmarathon planmäßig trainiert. Mittels Meditationen erkennt man, welche Gedanken einem immer wieder im Kopf herumschwirren und das es „nur“ Gedanken sind, die man mittels Techniken beiseite schieben kann, um sich wieder auf den Moment zu fokussieren. Man richtet seine Aufmerksamkeit wieder mehr auf die wirklich wichtigen Gedanken aus und erlernt, wie man die unwichtigen oder die immer wiederkehrenden Gedanken ausblenden kann. Der Kopf kommt so zur Ruhe. Klarheit stellt sich bei einer regelmäßigen Achtsamkeitspraxis mehr und mehr ein, der Kontakt zum Körper wird wieder hergestellt. Wie fühlt sich eigentlich der Körper an, wenn ich mich in der einen oder anderen Situation befinde? Geht es mir gut, wenn ich mich beruflich um die immer wiederkehrenden Aufgaben kümmere?

Innere Balance als Ziel

Es ist schulmedizinisch bewiesen, dass die Gehirnmasse, die für das Kurz- und Langzeitgedächnis zuständig ist, effektiv gewinnt. Unsere grauen Zellen im Gehirn vermehren sich, die Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit steigt merklich. Wir werden klarer im Kopf, bekommen den Blick für das Wesentliche und können unwesentliche Dinge mehr und mehr ausblenden. Der Fokus auf das „Hier und Jetzt“ steigt. Deswegen kommt diese besondere Coachingtechnik –die Schulung der Achtsamkeit-  mehr und mehr aus USA in den Führungsetagen auch bei uns in deutschen Unternehmen an. Wichtig dabei ist, dass man nicht zuviel erwartet, vielmehr ohne eine Erwartungshaltung bzw. einem Ziel regelmäßig die Übungen möglichst ungestört macht. Wir bekommen wieder einen Zugang zu uns selber, die innere Balance ist das Ziel.

Der Effekt der Meditation stellt sich schon nach wenigen Wochen ein. Früher wurden Menschen auf Meditationskissen belächelt, heute hat man erkannt, dass gerade die Führungskräfte, die sich mit sich selber auseinandersetzen, um authentisch führen zu können, Achtsamkeitstechniken praktizieren.

Treffen Sie Angela Homfeld auf der women&work am 17. Juni in Bonn – entweder an ihrem Messestand in der Karriere- und Leadership-Lounge oder in ihrem Vortrag „LEBENSWACH – finde die Klarheit in Dir“ um 13.00 Uhr in Raum „Wien V“.

Die siebte women&work, Europas größter Messe-Kongress für Frauen, findet am 17. Juni 2017 im World Conference Center in Bonn statt und steht ganz im Zeichen des Themas „Veränderung & Transformation“. Im Fokus von über 50 Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden Digitalisierung und Fortschritt thematisiert – ebenso wie die Frage, welche Berufe und Kompetenzen der „Arbeitsmarkt 4.0“ verlangt und welche Folgen die „New Work-Ökonomie“ haben wird. Über 100 Top-Arbeitgeber sind darüber hinaus auf der Suche nach weiblichen Fach- und Führungskräften. Eine Bewerbung für Vier-Augen-Gespräche bei den Unternehmen ist noch bis zum 12. Juni möglich. Zusätzlich  können in der Karriere- und Leadership-Lounge Kontakte zu knapp 100 Netzwerken, Trainern und Coaches geknüpft werden. Und im „Forum Weiterbildung“ dreht sich alles um die Themen Qualifizierung, Wissen und Weiterbildung. Der Messe- und Kongressbesuch ist kostenfrei.

> Weitere Infos unter www.womenandwork.de

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Autor: Melanie Vogel - Futability®

Melanie Vogel, zweifache Innovationspreisträgerin, ist seit fast 20 Jahren passionierte Unternehmerin. Futability®, Innovation und Leadership sind ihre Kernthemen, die sie nicht nur als Dozentin an der Universität zu Köln unterrichtet, sondern auch in Vorträgen, Keynotes, Webinaren und Seminaren mit Unternehmern und Führungskräften teilt. Das von ihr entwickelte "Futability®-Konzept" ist ihre Antwort auf die VUCA-Welt – eine Welt dauerhafter und radikaler Veränderungen. Ihr mit dem NiBB Innovationspreis ausgezeichnetes Buch „Futability® - Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“ ist im Februar 2016 erschienen und kann online bestellt werden unter www.futability.com. Ihr zweites Buch „Raus aus dem Mikromanagement“ ist seit Februar 2017 unter www.mikro.management erhältlich. Melanie Vogel ist außerdem Initiatorin der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, der 2012 mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet wurde. www.melanie-vogel.com

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