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Selbstreflexion und authentisches Auftreten als Motor für Erfolg

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Stotz(Daniela Stotz) Eine aktuellen Studie des Gallup Instituts verdeutlicht, dass sich 70% der Mitarbeiter mit ihrer Arbeit, jedoch nicht mit der Organisation und den Führungskräften identifizieren. Dadurch ist eine relativ hohe Fehlerquote im Tun zu verzeichnen bis hin zur Gefahr der inneren Kündigung.

Der Grund: Führungskräfte sollten besser zuhören, die Mitarbeiter ernster nehmen, auf Augenhöhe mit ihnen sprechen.

Dem Entgegen steht, dass Mitarbeiter in der Erwartungshaltung der agilen, schnellen, komplexen, teilweise widersprüchlichen Organisationsstruktur mehr Verantwortung übernehmen sollen. Trifft das wirklich zu? Gelegentlich oder überwiegend?

Wie kommuniziert der Vorgesetzte?

Die Organisation will viel Verantwortung an die Mitarbeiter deligieren. Grundlegend möchten das viele Mitarbeiter auch – abgesehen von den sicherheitsdenkenden Beharrertypen. Die Lorbeeren möchte jedoch oft der Vorgesetzte alleine ernten. Die aktuellen Skandale in der Automobilindustrie zeigen das recht deutlich. Die Verantwortung für Entscheidungen, die der Mitarbeiter trifft, soll er auch voll übernehmen. Die Doppelbotschaft: “Wasch mich und mach mich nicht nass.“ durchschaut der kluge Mitarbeiter.

Im Spannungsfeld gefangen, geht es jetzt darum, ob der Mitarbeiter das Spiel stillschweigend mechanisch funktionierend mitmacht, oder den Weg findet seine Arbeit zu machen und die Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört – beim Vorgesetzten.

Selbstreflexion und Hinterfragen der jeweiligen Situation sind der professionelle Ausweg. „In welchem Umfang bin ich als Mitarbeiter, der sich treu bleiben will, der seine Werte und Moralvorstellungen hat, bereit, diese Forderungen zu erfüllen und wenn ja, in welchem Umfang. Dazu gehört das Abwägen der eigenen Fähigkeiten, fachliches Wissen, die einzigartigen Talente und die Motivation, Begeisterung, die ich mitbringe. Dies gilt in Abstimmung mit den Erfordernissen des Projektes, Auftrags, Rolle. Die Lösung: Selbstbewußtes, authentisches Hinstehen und möglicherweise souverän die Grenzen gegenüber der Führungskraft aufzuzeigen … dazu gehört Mut. Die Folgen des eigenen Handelns zu tragen und ggf. einen Preis zu bezahlen bedarf einer Selbststeuerung und Abstimmung der Gefühle, der Gedanken und der inneren Haltung. Dann ist Authentizität abgestimmt auf meine individuelle Persönlichkeit gesichert und Erfolg wird sichtbar.

Daniela Stotz
ProDialog Beratung-Coaching-Training Heilbronn + Leonberg
www.ds-prodialog.de

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Autor: Melanie Vogel - Futability®

Melanie Vogel, zweifache Innovationspreisträgerin, ist seit fast 20 Jahren passionierte Unternehmerin. Futability®, Innovation und Leadership sind ihre Kernthemen, die sie nicht nur als Dozentin an der Universität zu Köln unterrichtet, sondern auch in Vorträgen, Keynotes, Webinaren und Seminaren mit Unternehmern und Führungskräften teilt. Das von ihr entwickelte "Futability®-Konzept" ist ihre Antwort auf die VUCA-Welt – eine Welt dauerhafter und radikaler Veränderungen. Ihr mit dem NiBB Innovationspreis ausgezeichnetes Buch „Futability® - Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“ ist im Februar 2016 erschienen und kann online bestellt werden unter www.futability.com. Ihr zweites Buch „Raus aus dem Mikromanagement“ ist seit Februar 2017 unter www.mikro.management erhältlich. Melanie Vogel ist außerdem Initiatorin der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, der 2012 mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet wurde. www.melanie-vogel.com

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