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Hinter den Kulissen: So wirken Bewerbungen auf Personaler

Silvia(Ein Gastbeitrag von Young Capital) Ein letzter Klick und dann ist sie abgeschickt, die Bewerbung. Doch wie trifft ein Personaler eigentlich seine Entscheidungen? Zeit, einmal nachzuforschen.

Unsere Recruiterin Franziska hat im Interview spannende Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Dabei war schnell klar, dass eine Bewerbung vor allem eines können muss: überzeugen, und zwar schnell. Denn oft hat ein Personaler nur wenige Sekunden Zeit, um sich einen Eindruck vom Kandidaten zu verschaffen. „Der erste Blick wandert immer direkt zu den Hard, dann zu den Soft Skills”, erklärt Franzi.

Anschreiben und wie man dabei ordentlich punktet

Man merke sich also eines: in der Kürze liegt die Würze. Wer sich einen knackigen Anfang überlegt, hat schon die halbe Miete. Hier eine Prise Humor, da etwas Kreativität – wieso sich nicht mal etwas trauen?

Beim Anschreiben sollte unbedingt auf Floskeln und Mustertexte verzichtet werden. „Man merkt schnell, ob ein Kandidat sich selbst Gedanken gemacht hat”, spricht Franzi aus langjähriger Erfahrung. „Zum Beispiel daran, ob er sich konkret auf die Stelle bezieht oder sich allgemein hält.”

Die All-time Favourites der typischen Bewerbungsfehler

Auch ein Thomas Müller muss sich an die Spielregeln halten. Und die gibt es auch beim Bewerbungen-Schreiben. Hier eine Liste der Dinge, die beim Personaler definitiv nicht gut ankommen:

  • Bilder mit Snapchat-Filtern und leichter Kleidung. Sterne und Hundegesichter mögen süß aussehen, wirken aber unprofessionell, ebenso wie der Bikiniabdruck vom letzten Südseeurlaub
  • Unvollständige Bewerbungen
  • Fehlende Motivationsschreiben, auch wenn sie freiwillig sind
  • Anschreiben ohne Anrede und Schlusswort, dafür aber mit Rechtschreibfehlern und Schachtelsätzen
  • Standard-Layout im Lebenslauf
  • Lästereien über den alten Arbeitgeber

Der Trick 17 der Bewerbungen? Persönlichkeit zeigen! Mit Grips und Geschmeidigkeit die Fettnäpfchen umgehen und seinem inneren Faulpelz anordnen, dass er sich mal kurz zur Ruhe legen muss. Schließlich geht es um die eigene berufliche Zukunft!

Über die Autorin:
Silva Hanekamp arbeitet als Content Creator bei Young Capital und widmet sich auch privat gerne dem Schreiben, besonders von literarischen Texten. Während ihres Studiums war sie im Rahmen der Kampagne „studieren weltweit” als Auslandskorrespondentin für den DAAD tätig.

Autor: Melanie Vogel - Futability®

Melanie Vogel, dreifach ausgezeichnete Innovatorin, ist seit 1998 passionierte Unternehmerin. Das von ihr entwickelte und preisgekrönte "Futability®-Konzept" ist ihre Antwort auf VUCA – eine Welt radikaler Veränderungen. Als VUCA-Expertin macht sie Menschen fit für eine Welt dauerhaften Wandels und sorgt für eine mentale Frischzellenkur. Als Business-Vordenkerin und Innovation-Coach begleitet sie bei ganzheitlichen Unternehmenstransformationen. Die mehrfache Buchautorin ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Hochschulbildung für das digitale Zeitalter im europäischen Kontext", initiiert vom "Hochschulforum Digitalisierung" der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Außerdem schreibt sie regelmäßig als Fachautorin für die Publikationen "PersonalEntwickeln" (Deutscher Wirtschaftsdienst) und "Grundlagen der Weiterbildung" (Luchterhand-Verlag). Melanie Vogel ist eine echte Spezialistin für inspirierende Impulse. Ihre "VogelPerspektiven" bestechen durch Klarheit und Leichtigkeit.

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