women&work

Europas Leitmesse für Frauen & Karriere

Weiblichkeit 4.0 – eine Einladung

(Von Hannah Knies) “You gain strength, courage, and confidence by every experience in which you really stop to look fear in the face. You are able to say to yourself, ‚I lived through this horror. I can take the next thing that comes along.” (Eleanor Roosevelt) Als ich gerade dabei war, diesen Artikel zu schreiben, bin ich über das obige Zitat von Eleanor Roosevelt gestolpert. Ich habe beschlossen, es voranzustellen, weil es für mich eine so weitreichende Bedeutung hat. Eleanor Roosevelt war eine progressive Kraft in der Frauenbewegung des 20. Jahrhunderts und sie hat mit Sicherheit einige der Erfahrungen gemacht, die sie beschreibt: Der Angst ins Auge blicken und trotzdem weitermachen. Für Frauen unserer Generation in der heutigen Zeit ist es schwer vorstellbar, unter welchen Restriktionen weibliche Biografien in der westlichen Welt auch noch im 20. Jahrhundert geformt wurden.

Kaum mehr vorstellbar, dass die Ehe mit einem Mann das einzige Lebensziel sein durfte. Kaum mehr vorstellbar, in allem und jedem abhängig von genau diesem Mann zu sein. Kaum mehr vorstellbar, den Bildungsweg nicht frei wählen und gestalten zu können oder den Beruf zu erlernen den man ergreifen möchte. Gut, dass all das zumindest für uns Frauen in der westlich-industrialisierten Welt kaum mehr vorstellbar ist. Und doch: Es gibt noch viel zu tun! Nach wie vor kann auch in unserer Gesellschaft von Chancengleichheit keine Rede sein und geschlechterspezifische Diskriminierung ist an der Tagesordnung. Aber wir sind weit gekommen, dank vieler mutiger Frauen, die der Angst ins Auge geblickt und weitergemacht haben.

Frauen, die diesen Mut haben und leben, werden sich auch dieses Jahr – in ziemlich genau einem Monat – auf der women&work in Frankfurt treffen. Für mich ist die women&work immer ein besonderes Erlebnis. Das Summen im Foyer und auf den Gängen sobald sich die Pforten öffnen, das zustimmende Murmeln, das Lachen und auch der Applaus aus den Vortragsräumen, die angeregten Gespräche an den Ständen, all das vermischt sich zu einer ganz besonderen Stimmung die ich sehr genieße. Auch, weil diese Stimmung von einem ganz speziellen „Pioniergeist“ getragen wird. Dem Pioniergeist der Frauen, die mehr wollen. Die immer wieder neu denken, hinterfragen, kreieren, initiieren. Nicht nur, weil es nach wie vor nötig ist, dies zu tun. Sondern weil sie’s einfach wollen. Sie können nicht anders. Sie haben Ideen und Visionen, sind angetrieben von einer kreativen Kraft die Dinge bewegt und Grenzen sprengt. Und das spürt man. Manchmal habe ich das Gefühl, ich könnte diese besondere Stimmung fast mit Händen greifen, in die Tasche stecken und mit nach Hause nehmen. Ich liebe das.

Der „Female Shift“ und Identitätswandel, den ich in meinem letzten Artikel angesprochen habe, wird auf der women&work ganz klar sichtbar. Er wird befeuert und bestärkt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Eleanor Roosevelt mit der Angst nicht nur die Angst vor äußeren Umständen gemeint hat, sondern auch die „Angst vor der eigenen Courage“. Und so sind die meisten Teilnehmerinnen der women&work (wenn nicht sogar alle) auch erfahrene „Identitätswandlerinnen“ – ob nun bewusst oder unbewusst. Das macht was mit der Atmosphäre. Das lässt eine gemeinsame Basis entstehen, die einfach da ist und nicht konstruiert werden muss, weil sie aus den ähnlichen Erfahrungen der Frauen erwächst, die diesen Kongress besuchen und gestalten. Dann zu erleben, was entsteht, wenn Raum für Austausch mit Gleichgesinnten da ist und die Ideen Flügel bekommen, ist schon fast eine magische Erfahrung. Und wenn Sie jetzt das Gefühl haben, ich wäre ein wenig emotional, haben Sie völlig recht. Ich bin gerade sehr emotional – dankbar, inspiriert, vorfreudig und gespannt.

Gespannt auf Sie – so Sie sich denn entscheiden, zur women&work zu kommen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Saugen Sie die Atmosphäre in sich auf. Genießen Sie die Vorträge. Kommen Sie ins Gespräch mit Potentialgebern und Gleichgesinnten. Formen Sie Ihre Vision und holen Sie sich Impulse für’s Weitermachen. Sehen wir uns am 4. Mai auf der women&work in Frankfurt?

Hannah Knies schreibt monatlich für die Kolumne „Weiblichkeit 4.0“ im women&work-NewsLetter und wird auch am 4. Mai 2019 erneut auf der women&work in Frankfurt für Fragen und Kurz-Coachings zur Verfügung stehen. Wer so lange nicht warten will, kann ihre Webseite besuchen: www.divinesparkleinside.com

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Autor: Melanie Vogel - Futability®

Melanie Vogel, dreifache Innovationspreisträgerin, ist seit 1998 passionierte Unternehmerin. Futability®, Innovation und Leadership sind ihre Kernthemen, die sie nicht nur als Dozentin an der Universität zu Köln unterrichtet, sondern auch in Vorträgen, Keynotes, Webinaren und Seminaren mit Unternehmern und Führungskräften teilt. Das von ihr entwickelte und preisgekrönte "Futability®-Konzept" ist ihre Antwort auf die VUCA-Welt – eine Welt dauerhafter und radikaler Veränderungen. Melanie Vogel ist außerdem Initiatorin der women&work, Europas Leitmesse für Frauen, der 2012 mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet wurde. www.melanie-vogel.com

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